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By Manfred G. Schmidt, Tobias Ostheim, Nico A. Siegel, Reimut Zohlnhöfer

Dieses Studienbuch führt umfassend in die Sozialpolitik ein. Neben einem grundlegenden Kapitel zu den Theorien und Methoden der Sozialpolitikforschung enthält es Teile zur Geschichte der Sozialpolitik in Deutschland, zur vergleichenden Perspektive auf andere Länder, zu verwandten Politikfeldern wie Wirtschafts-, Steuer-, Arbeitsmarkt-, Beschäftigungs- und Bildungspolitik. Abgeschlossen wird der Band durch eine Bewertung der positiven und negativen Wirkungen von Sozialpolitik.

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The eu Union has a big impact at the executive and regulations of its member states. it truly is therefore incredible that the ways that nationwide governments try to form ecu regulations is a subject heavily understudied. This e-book discusses correct educational insights and offers a framework for analysing nationwide curiosity illustration.

Die Bundeswehr als Instrument deutscher Außenpolitik

Warum ist die Bundeswehr immer noch kein „normales“ software der Außenpolitik – trotz der dritten grundlegenden Reform in knapp 20 Jahren? Die Antwort gibt das Buch von Ulf von Krause, Generalleutnant a. D. , promo­vierter Politikwissenschaftler und Ökonom: über Jahrzehnte ver- bzw. behinderten die bei Gründung der Bundeswehr zur „Einhegung“ der neuen Streit­kräfte gesetzten Strukturmerkmale sowie eine verbreitete gesellschaftliche Ablehnung des Militärischen die Anpassung an das erweiterte Aufgabenspektrum nach Ende des Ost-West-Konflikts.

Honour Among Men and Nations: Transformations of an Idea

To no crew topic to sociological and political research has honour appeared to subject greater than to the army. Their proposal of it has normally been permitted because the such a lot stronger, open to emulation to the restricted quantity that diverse conditions and reasons in non-military existence let. The degeneration of this idea and of the general public realm within which honour’s duties must be saw is the topic of this publication, in response to the 1981 Joanne Goodman Lectures on the collage of Western Ontario.

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Dies ist erheblich mehr als das Originalmodell von Esping-Andersen zu leisten vermag. ). 48 I. Theorien und Methoden Die Machtressourcentheorie berücksichtigt zudem den Wandel der letzten zwei Jahrzehnte nur unzureichend. So kann beispielsweise hinterfragt werden, ob Gewerkschaften und sozialdemokratische Parteien als Partei bzw. als Interessengruppe der Arbeitnehmerschaft noch die „natürlichen Verbündeten“ sind, die sie lange Zeit waren. Zu kritisieren ist ferner, dass die Machtressourcentheorie insgesamt eher statische Interessen unterstellt.

I. Theorien und Methoden 57 Staatssektor am kurzen Zügel und begrenzten auch die sozialen Sicherungssysteme. Hieraus erwuchs ein bestimmter Marktwirtschaftstyp: der marktgesteuerte Kapitalismus mit schlankem Staat und löchriger sozialer Sicherung, so beispielsweise in Australien, Neuseeland und den USA. Wo Mitte-Parteien dominierten oder mit sozialdemokratischen Parteien konkurrierten, wurde ein zentristischer Sozialstaat mit weit ausgeprägter Sozialversicherung, hoher Redistribution zwischen den Generationen und geringerer vertikaler Umverteilung aufgebaut, der sich auch durch eine geringe Beschäftigungsquote bei einer gleichzeitig hohen sozialstaatlichen Kompensation bei Arbeitslosigkeit auszeichnet, so häufig in kontinentaleuropäischen Staaten.

Tufte Tufte teilt mit Hibbs die für die Parteiendifferenzthese zentrale Auffassung, dass Regierungen in der Lage seien, die Ergebnisse der Politik in ihrem Sinne zu gestalten. Sein Werk „Political Control of the Economy“ leitet er mit dem Satz ein: „The Government of a modern country exerts very substantial control over the pace of national economic life and the distribution of economic benefits“ (Tufte 1978: 3). Tufte stimmt mit Hibbs ferner darin überein, dass sich die programmatischen und politischen Profile der Parteien unterscheiden und dass diese Unterschiede auf die Interessen der Mitglieder und Wähler der Parteien zurückzuführen seien.

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