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By Joachim Detjen

Dieses Grundlagenwerk informiert umfasend und systematisch über den Werterahmen, den das Grundgesetz seit 60 Jahren den Bürgern und der Politik vorgibt.

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Die Bundeswehr als Instrument deutscher Außenpolitik

Warum ist die Bundeswehr immer noch kein „normales“ device der Außenpolitik – trotz der dritten grundlegenden Reform in knapp 20 Jahren? Die Antwort gibt das Buch von Ulf von Krause, Generalleutnant a. D. , promo­vierter Politikwissenschaftler und Ökonom: über Jahrzehnte ver- bzw. behinderten die bei Gründung der Bundeswehr zur „Einhegung“ der neuen Streit­kräfte gesetzten Strukturmerkmale sowie eine verbreitete gesellschaftliche Ablehnung des Militärischen die Anpassung an das erweiterte Aufgabenspektrum nach Ende des Ost-West-Konflikts.

Honour Among Men and Nations: Transformations of an Idea

To no crew topic to sociological and political research has honour appeared to topic greater than to the army. Their notion of it has typically been accredited because the so much better, open to emulation to the restricted volume that assorted situations and reasons in non-military existence enable. The degeneration of this idea and of the general public realm during which honour’s responsibilities must be saw is the topic of this ebook, in accordance with the 1981 Joanne Goodman Lectures on the collage of Western Ontario.

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Außerdem werde eine Herrschaft derjenigen begründet, die das Interpretationsmonopol für die behaupteten Werte innehätten bzw. sich zu eigen machten. Diese könnten zwischen werteverwirklichendem und wertegefährdendem Freiheitsgebrauch unterscheiden. Die grundrechtlichen Freiheiten seien somit nicht mehr unbedingt gewährleistet, sondern nur innerhalb der Werteordnung der Verfassung. Die Objektivität des Wertes ersetze die an die Subjektivität gebundene Freiheit. Es komme zu einer inhaltlichen Ausrichtung der grundrechtlichen Freiheit, zu einer Inpflichtnahme auf die Werte hin.

Dabei ist das Zusammenspiel von Spannungen nicht frei. Das heißt, dass die Verfassung erst voll verstanden und richtig interpretiert werden kann, wenn sie als eine spannungsvolle Einheit begriffen wird (Hesse 1999, 11). Einwände gegen das Wertedenken Gegen die Auffassung, dass dem Grundgesetz objektive Werte zugrunde liegen, werden vielfältige Bedenken erhoben. Dabei wird aber durchaus Verständnis dafür gezeigt, dass es zum Denken in Rechtswerten kam. Als Ursache wird das Scheitern des im ersten Drittel des letzten Jahrhunderts dominierenden juristischen Positivismus gesehen.

Die religiöse und weltanschauliche Bekenntnisfreiheit sowie die freie Meinungsäußerung kann man schließlich mit dem Wert der Toleranz in Verbindung bringen. Mit einer gewissen Berechtigung lässt sich in der freiheitlichen demokratischen Grundordnung eine alle Bürger verbindende geistige Gemeinsamkeit, eine Art Zivilreligion, sehen. Tatsächlich hängen die Funktionsfähigkeit und die Weiterexistenz des freiheitlichen Gemeinwesens vom Bestehen eines Konsenses über diesen zentralen Bestandteil der Verfassung ab (Stern 1984a, 561).

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